Eine Schluckstörung kann durch Entzündungen, Tumore etc. der Speiseröhre, durch Erkrankungen der Hirnnervkerne und der diesen Bereich versorgenden Nervenbahnen (z.B. Schlaganfall, Multiple Sklerose, Schädelhirntrauma, Enzephalitis) hervorgerufen werden.

Folgende Symptome können auftreten:

  • Verschlucken
  • Husten
  • Atemnot
  • gurgelnde Stimme nach dem Essen/Trinken
  • erhöhte Temperatur / rezidivierende Pneumonien

Die Gefahr liegt in der Aspiration, die zu einer lebensbedrohlichen Komplikation (anschließende Lungenentzündung) führen kann.

Die Lebensqualität wird durch diese Störung erheblich eingeschränkt. Viele Patienten können nur noch breiige Kost zu sich nehmen oder müssen auf die orale Ernährung verzichten. Diese erfolgt dann über eine Sonde.

Therapie:

Durch eine Stimmulations- und Übungsbehandlung kann das Schlucken wieder sicherer und gefahrloser werden. Eine enge Zusammenarbeit von Neurologen, Radiologen, Pflegepersonal, Diätassistenten, Krankengymnasten, Angehörigen und Logopäden ist sehr wichtig.