• Reden Sie viel mit Ihrem Kind, eine gute Möglichkeit ist es, Handlungen sprachlich zu begleiten
  • Gewähren Sie Ihrem Kind Kontakt zu Gleichaltrigen
  • Strafen Sie Ihr Kind nicht, wenn es etwas nicht richtig sagt; wiederholen Sie es einfach noch mal in der richtigen Weise, z.B. Kind: „Mama, ich Lade will.“, Mutter: „Du möchtest Schokolade? Bitte, hier hast du welche.“
  • Seien Sie bestrebt, die Sprechfreude des Kindes zu erhalten
  • Vermeiden Sie es, Ihr Kind nur nachsprechen zu lassen
  • Vermeiden Sie Aufforderungen wie: „Sag mal…“
  • Unterbrechen Sie Ihr Kind nicht
  • Reden Sie nicht in Babysprache mit dem Kind
  • Bremsen Sie nicht die Neugierde und den Wissensdurst
  • Bauen Sie sprachliche Anregungen in Spiele ein:
    • Hörspiele: Erraten von Geräuschen, Geräusche im Zimmer verstecken, Tierstimmen erraten
    • Tastspiele: mit verbundenen Augen Gegenstände erraten
    • Wortschatzspiele: Memory (dabei die Bilder benennen), Geschichten erfinden, Bilder beschreiben
    • Sprachverständnis: dem Kind einfache Anweisungen geben, die es erfüllen soll
    • Rollenspiele, Kasperletheater Reime, Fingerspiele, Abzählverse, Singspiele
    • Spiele mit dem Mund: Seifenblasen, Luftballon aufpusten, Kerzen auspusten, Lippen ablecken, Zähne mit der Zunge einzeln antippen, Schnute machen und Grinsemund, Küsschen verschicken, Wangen aufblasen,…
  • suchen Sie Ihren Kinderarzt und/oder eine Logopädin auf, denn dort werden Sie am besten beraten

Bedenken Sie, dass das Sprachenlernen ein langwieriger Prozess ist und nicht von heute auf morgen geschieht. Auch eine Sprachtherapie kann keine Wunder bewirken.